Zeitmanagement

Das heißt im Grunde nur sein Lernen zu planen, in Phasen einzuteilen und zu sehen, wann genau man was macht. Das klingt beim ersten Hören kompliziert, ist aber mit etwas Übung und einigen Tipps durchaus zu schaffen. Und um etwas vorweg zu nehmen – es ist nicht gemeint, dass ganze Tage in Pauk-Orgien verbracht werden müssen. Eher geht es darum, jeden Tag effizient etwas für die Prüfung, Klausur oder für was auch immer man lernt, zu tun. Natürlich klingt es grade für Einsteiger etwas seltsam plötzlich seine Zeit einzuteilen, obwohl man doch gar nicht weiß, wann man was tun soll und wie lange man dafür braucht. Hier ein paar Tricks, die dabei helfen:

Beobachte dich selbst

Natürlich weiß man anfangs nicht, wie man was wann am besten macht. Deshalb beobachte dich einige Tage selbst und probiere dich aus. Achte darauf, zu welchen Zeiten dir Dinge leicht fallen und wann du besonders müde oder demotiviert bist. Bedenke auch deinen persönlichen Biorhythmus. Manche lernen frühmorgens am besten, andere erst ab Mittag. Das ist bei jedem unterschiedlich und man sollte seine persönlichen Zeiten finden.

Intervalle

Niemals Stunden am Stück durchlernen – das ist weder motivierend noch positiv für den Lernerfolg. Besser ist es kürzere Intervalle einzulegen, deren Dauer vom Inhalt abhängt. Lernt man etwas auswendig sind kleine Intervalle mit vielen kurzen Pausen besser, beim Erarbeiten größerer Inhalte braucht man Zeit, um in das Thema hineinzufinden und Dinge wirklich zu verstehen, was längere Phasen zur Folge hat.

Für Abwechslung sorgen

Damit ist nicht gemeint eine halbe Stunde Mathe, dann eine Deutsch und noch eine halbe Chemie zu büffeln. Themen sollten möglichst zusammenhängend und geschlossen bearbeitet werden, um den Inhalt auch optimal aufnehmen zu können. Vielmehr geht es dabei um die Tätigkeit an sich. Wird das Lesen und Zusammenfassen von Texten nach einer halben Stunde zu monoton und die Konzentration sinkt ab, so kann es helfen stattdessen an einer Mindmap oder Stichpunkten weiter zu arbeiten. Das ist einfacher und hilft dabei, die Konzentration wieder zu finden.

Prioritäten

Lernen ist nicht gleich lernen. Natürlich kann man ewig an dem Thema arbeiten, das einem am meisten liegt und Spaß bereitet, jedoch ist das nicht Sinn der Sache. Zeit sollte nach Priorität und somit nach der Frage geteilt werden, was am wichtigsten ist, wo am meisten gemacht werden muss und was noch die meisten Probleme bereitet. Es geht ja grade darum das zu verstehen, was noch nicht klar ist, als durch zu kauen, was man schon längst weiß.